Die Kosten für Business-Musik bestehen meist aus mehreren Bausteinen. Neben dem eigentlichen Musikdienst fallen je nach Musikquelle zusätzlich GEMA-Gebühren oder weitere Lizenzkosten an. Entscheidend ist deshalb nicht nur der monatliche Preis des Musikdienstes, sondern auch, welche Nutzungsrechte enthalten sind und ob weitere Kosten für die öffentliche Musikwiedergabe entstehen.
Woraus setzen sich die Kosten für Business-Musik zusammen?
Wer Musik in einem Geschäft, Restaurant, Café, einem Fitnessstudio oder einem anderen Unternehmen öffentlich abspielt, zahlt häufig nicht nur für den Musikdienst selbst. Je nach gewählter Lösung kommen verschiedene Kostenbausteine zusammen.
1. Der Musikdienst
Der Musikdienst stellt die eigentliche Musik bereit und ermöglicht je nach Anbieter zusätzliche Funktionen wie eigene Playlists, Zeitsteuerungen oder die Verwaltung mehrerer Standorte.
Die Kosten werden häufig als monatliches Abonnement berechnet.
Wichtig: Streaming-Dienste wie Spotify, Apple Music und Co sind ausschließlich für die private Nutzung erlaubt. Das Abspielen in Geschäften Restaurants, Salons und Co. widerspricht den Nutzungsbedingungen.
Mehr dazu in unserem Artikel
„Darf man Spotify gewerblich nutzen?“
2. GEMA-Gebühren
Wer urheberrechtlich geschützte Musik öffentlich wiedergibt, muss das in Deutschland in den meisten Fällen bei der GEMA anmelden und je nach Tarif, Flächengröße und Nutzungsart entsprechende Gebühren dafür entrichten. Wer dagegen ausschließlich GEMA-freie Musik nutzt, muss für diese Musik keine GEMA-Gebühren bezahlen.
Mehr dazu in unserem Artikel
„Wann ist Musik GEMA-frei?“
3. Weitere Lizenzkosten
Neben den Urheberrechten können je nach Musikquelle weitere Rechte relevant sein, beispielsweise Leistungsschutzrechte. Diese stellt die GEMA im Rahmen des abgeschlossenen Nutzungsvertrags in Rechnung und führt die Vergütung in Höhe von 20% der GEMA-Kosten an die GVL ab.
Ob Unternehmen diese selbst berücksichtigen müssen oder ob sie bereits über den jeweiligen Anbieter geregelt sind, hängt vom gewählten Lizenzmodell ab. Deshalb lohnt sich vor Vertragsabschluss immer ein Blick darauf, welche Nutzungsrechte tatsächlich enthalten sind.
Welche Musiklösung verursacht welche Kosten und bietet welche Möglichkeiten?
Nicht jede Musiklösung verursacht dieselben laufenden Kosten oder bietet denselben Funktionsumfang. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick.
| |
Radio |
Business-Musik GEMA-pflichtig |
Business-Musik GEMA-frei (z.B. ORPHÉ) |
| Kosten für den Musikdienst |
Nein |
Ja |
Ja |
| GEMA-Gebühren |
Ja |
Ja |
Nein |
| Eigene Playlists |
Nein |
Ja |
Ja |
| Eigene Werbespots |
Nein |
Häufig möglich |
Ja |
| Nachweis der Nutzungsrechte |
Nein |
Je nach Anbieter |
Ja |
Warum „kostenlose“ Musik teuer werden kann
Viele Unternehmen nutzen vermeintlich günstige oder kostenlose Lösungen – etwa private Streamingdienste. Das Risiko: Nachzahlungen über mehrere Jahre, Vertragsstrafen, Abmahnungen und Reputationsschäden.
Typische Stolperfallen sind:
- Streamingdienste wie Spotify oder Apple Music gewerblich nutzen
- GEMA-Gebühren bei der Kostenplanung nicht berücksichtigen
- Die genauen Nutzungsrechte nicht kennen
- Keine Nachweise für eine mögliche Kontrolle bereithalten
Worauf Unternehmen bei den Kosten achten sollten
Wer Musik für sein Unternehmen auswählt, sollte nicht ausschließlich den Preis für den Musikdienst vergleichen, sondern sich folgende Fragen stellen:
- Ist der Musikdienst für die gewerbliche Nutzung erlaubt?
- Sind alle erforderlichen Nutzungsrechte geregelt?
- Fallen zusätzlich GEMA-Gebühren an?
- Sind die laufenden Kosten langfristig kalkulierbar?
- Können Nachweise bei einer Kontrolle schnell bereitgestellt werden?
- Lässt sich die Lösung bei Bedarf auf weitere Standorte erweitern?
Erst die Gesamtkosten zeigen, welche Musiklösung langfristig wirtschaftlich ist.
Business-Musik mit ORPHÉ: transparente und planbare Kosten
ORPHÉ setzt ausschließlich auf GEMA-freie Musik. Dadurch fallen für die Musikwiedergabe über ORPHÉ keine GEMA-Gebühren an. Sämtliche Nutzungsrechte sind transparent dokumentiert und können jederzeit online heruntergeladen werden.
Die monatlichen Kosten richten sich nach der Anzahl der gebuchten Streams. Unternehmen wissen dadurch von Anfang an, welche laufenden Kosten entstehen und profitieren von einer Musiklösung mit transparenten Nutzungsrechten und hoher Planungssicherheit.
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